Knapp ein Drittel unseres Lebens verbringen wir im Schlaf.
Für viele aber wird die Nacht zur Qual, weil sie nicht die richtige Ruhe finden.
Fast jeder zweite Bundesbürger leidet zeitweise an Schlafproblemen.
Die meisten Störungen sind selbst verschuldet. Welche Faktoren sollten Sie beachten?
Das Schlafzimmer
Ruhe: das ruhigste Zimmer im Haus sollte das Schlafzimmer sein.
Dunkelheit: Zimmer abdunkel, Licht stört den Schlaf-Wach-Rhythmus.
Raumtemperatur: ideal wären 15°C bis maximal 18°C
Belüftung: ja, jedoch kein Durchzug.
Elektrosmog: Fernseher und Handys gehören nicht ins Schlafzimmer.
Matratzen: müssen sich im Schulter- und Beckenbereich anpassen können.
vor dem Zubettgehen
Essen: nicht zu spät und vor allem nicht zu schwer essen.
Alkohol: möglichst keinen oder nur wenig Alkohol trinken.
Tee/Milch: 1 Glas Kräutertee oder warme Milch trinken, das beruhigt.
Sport: mindestens 2 Stunden vorher keinen Sport treiben.
Baden: relaxen Sie vor den Schlafengehen mit einem warmen Bad.
im Bett
Innerlich abschalten: lesen Sie ein gutes Buch, hören Sie ruhige Musik.
Zeit: immer zur gleichen Zeit ins Bett gehen und morgens aufstehen.
Sex: die Flut der Hormone entspannt den ganzen Körpert.
Schlafdauer
Langzeitstudien haben ergeben: der 7,5-Stunden-Schlaf ist der Gesündeste.
Über 10 Stunden und unter 5 Stunden Schlaf sind extrem gesundheitsschädlich.
Wann Sie zum Arzt gehen sollten
wenn Ihre Schlafstörungen länger als 4 Wochen andauern.
wenn Sie regelmäßig Schlaftabletten nehmen müssen.
wenn Sie tagsüber extrem müde werden und zwischendurch einschlafen.
weitere Infos auch unter
www.dgsm.de (Deutsche Gesellschaft für Schlafmedizin)
www.schlafgestoert.de